Hoffnung nach der Katastrophe ist das Schlagwort an der Kieswäsche in Kulmbach. Gut vier Tonnen tote Fische hat der Fischereiverein aus dem See geholt, erstickt durch Sauerstoffmangel. Große leistungsfähige Pumpen des THW aus Kronach und Naila sind heute an dem See noch im Einsatz. Die Situation ist im Moment hoffnungsvoll. Es ist mehr Sauerstoff im Wasser und der Regen und der Wind kräuseln und belüften den See zusätzlich. Für die Mitglieder des Fischereivereins ist die Lage am See nach wie vor dramatisch, sie sammeln weiter tote Fisch ein. Uli Mertens ist einer von ihnen.
Vor allem was man dann auch raus tut, ist wirklich schade, dass fast für Jahrzehnte gewachsene große Zander, Edelfische halt, auch qualvoll verendet sind in dem Fall. Die sind ja mehr oder weniger wirklich erstickt. Das Drama ist halt, dass wirklich die langgezogenen Fische usw. alles kaputt geht.
Bevor man an einen Neubesatz denken kann, muss allerdings die Ursache für das Fischsterben geklärt sein. Die Untersuchungen des Wassers und der toten Fische dauern an, mit Ergebnissen rechnet man die nächsten Tage.