Wie lief das letzte Jahr für die Volksbank Oberfranken Mitte trotz der stark gestiegenen Inflation und des anhaltenden Kriegs in der Ukraine? Die beiden Vorstände der Genossenschaftsbank haben heute(Mi) die Bilanz für das Geschäftsjahr 2022 vorgestellt.
Dabei stellte sich heraus, dass die Bilanzsumme gegenüber 2021 um über fünf Millionen Euro zurückgegangen ist. Dennoch liegt die Summe von über 1,4 Milliarden Euro deutlich über dem oberfränkischen (ca. 770 Mio. Euro) und bayerischen (ca. 1,06 Mil. Euro) Schnitt der Genossenschaftsbanken. Und auch sonst zeigt sich Vorstandsmitglied Doktor Markus Schappert zufrieden mit dem Jahr:
Doktor Markus Schappert
„Wir haben insbesondere beim Kreditwachstum eine ordentliche Wachstumskennziffer zu verzeichnen. Bei den Einlagen haben wir auch ein leichtes Wachstum. Beim Betriebsergebnis sind wir zufrieden damit, so dass wir auch wieder eine solide Dividende ausschütten können. Insofern war es ein sehr herausforderndes Jahr mit dem schnellen Zinsanstieg, aber wir können zufrieden sein.“
Eine Herausforderung für das Jahr 2023 wird die Neuaufstellung der VR Bank Oberfranken Mitte sein. Bis Ende des Jahres sollen insgesamt sieben Filialen in den Landkreisen Kulmbach und Kronach schließen und mit anderen zusammengeschlossen werden. Dafür baut die Bank unter anderem ein eigenes Kundenservicecenter auf, das im Herbst seine Arbeit beginnen soll. Da können Kunden über das Telefon oder mehrere digitale Wege Bankgeschäfte mit Beratern abschließen.
Auf dem Bild von links: Vorstandsmitglied Doktor Markus Schappert und Vorstandsmitglied Frank Kaiser.