Vorletzter Akt?: Weiteres Urteil im Kulmbacher Kommunbräustreit von 2024

04. August 2026 , 06:43 Uhr

In der Kommunbräu in Kulmbach ist Ruhe eingekehrt. Der Betrieb läuft, Wirt Kevin Seeser hat die Kommunbräu zusammen mit der Genossenschaft nach dem öffentlichen Streit vor zwei Jahren wieder in ruhige Fahrwasser gebracht. Es gibt Events und Sonderaktionen, traditionelles Essen und die Gäste und die Genossen sind zufrieden.

Aus dem großen Streit mit der damaligen Wirtin Fey Batzaka, der 2024 eskaliert war und öffentlich ausgetragen wurde, sind allerdings noch Streitigkeiten vor Gericht offen.
In einem Fall hat das Amtsgericht Kulmbach jetzt laut Bayerische Rundschau entschieden. Ex-Wirtin Batzaka und ihr Lebensgefährte sind wegen Sachbeschädigung, Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes und teils wegen Beleidigung zu Geldstrafen verurteilt worden. 4.500 und 1.750 Euro müssen sie bezahlen.
Was noch offen ist im Nachgang des Konflikts, das ist eine Berufung in Sachen fristlose Kündigung im April 2024. Eine Zivilkammer am Landgericht Bayreuth hatte geurteil, die Kündigung sei rechtens gewesen. Gegen das Urteil hat die Ex-Wirtin Berufung eingelegt, sie fordert Schadensersatz in sechsstelliger Höhe.

Kommunbräu Streit

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