Bekannte Spielfiguren

Vorstand Kurter verlässt Playmobil - Gründe unklar

17. September 2026 , 13:34 Uhr

Playmobil kämpft seit längerem mit Umsatzeinbußen. Gerade erst wurde das Werk in Deutschland geschlossen. Nun gibt es auch in der Führungsriege personelle Veränderungen.

Die Spielzeugmarke Playmobil kommt nicht zur Ruhe: Nach dem Aus für die Produktion in Deutschland verlässt nun Vorstand Bahri Kurter das Unternehmen im mittelfränkischen Zirndorf. «Es wird eine kurzfristige Nachbesetzung geben. Darüber werden wir zu gegebener Zeit informieren», hieß es von einem Sprecher des Herstellers Horst Brandstätter Group. Zu den Gründen für die personelle Veränderung wollte er keine Angaben machen. 

Die «Nürnberger Nachrichten» hatten zunächst über den Weggang von Kurter berichtet, der seit 2023 Vorstand für Entwicklung, Marketing und Vertrieb bei Playmobil war. René Feser und Matthias Fauser bleiben dem Sprecher zufolge Vorstände der Horst Brandstätter Group und sind damit für das operative Geschäft zuständig. 

Die für ihre Spielfiguren und Spielwelten bekannte Marke Playmobil kämpft seit längerem mit sinkenden Umsätzen. 700 Stellen wurden in dem Zuge im In- und Ausland abgebaut. Ende Juni hatte der Hersteller sein einziges deutsches Werk im mittelfränkischen Dietenhofen geschlossen. 350 Beschäftigte verloren ihren Job. Playmobil wird damit nur noch in Malta und Tschechien produziert.

Quelle: dpa

Bayern Personalien Spielwaren Unternehmen

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