Firma verfolgt Ansatz wie Musk

VW-Großaktionärin Porsche SE kauft sich bei Raketenfirma ein

08. September 2026 , 17:13 Uhr

Auf der Erde laufen die Geschäfte nicht besonders gut. Jetzt kauft sich die VW-Großaktionärin Porsche SE bei einer weiteren Weltraumfirma ein.

Die VW-Großaktionärin Porsche Automobil Holding
SE kauft sich bei einer weiteren Raketenfirma ein. Man habe sich mit einem Investitionsvolumen im niedrigen zweistelligen Millionenbereich an dem US-amerikanischen Raumfahrtunternehmen Stoke Space Technologies (Stoke Space) beteiligt, teilte die Stuttgarter Beteiligungsgesellschaft der Volkswagen-Eigentümerfamilien Porsche und Piëch mit. 

Stoke Space entwickele eine zweistufige Trägerrakete mit dem Ziel der vollständigen Wiederverwendbarkeit, so die Porsche SE. Das ermögliche eine höhere Startfrequenz sowie deutlich niedrigere Startkosten als bei herkömmlichen Raketen. Einen ähnlichen Ansatz verfolge sonst nur Elon Musk mit seiner Raumfahrtfirma SpaceX. Es gebe eine hohe Nachfrage auf dem Markt für Raketenstarts, die derzeit fast ausschließlich durch SpaceX bedient werde, sagte Hans Dieter Pötsch, der Chef der Porsche SE. 

Für die Porsche SE ist es bereits das zweite Investment in ein Raumfahrtunternehmen. 2021 hatte die Eigentümerholding bereits Geld in das bayerische Raketen-Start-Up Isar Aerospace gesteckt und dort einen Anteil im niedrigen einstelligen Prozentbereich erworben. Isar Aerospace entwickelt und produziert Trägerraketen für den Transport von Satelliten. 

Der Erststart der «Nova» Rakete von Stoke Space sei für Anfang 2027 geplant, teilte die Porsche SE mit.

Quelle: dpa

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