Egal ob Hochwasser, Großbrand oder Unwetter, wenn es ernst wird und Menschen in Gefahr sein können, kann eine schnelle Warnung Leben retten. Heute wird es deshalb wieder kurz laut in Bayern. Der landesweite Warntag steht an.
Sinn ist zum einen, die Warnsysteme zu testen. Zum anderen soll die Bevölkerung mit den verschiedenen Warnkanälen vertraut gemacht werden. Die regelmäßigen Tests haben sich inzwischen eingespielt. Um 11.00 Uhr werden mit einem Probealarm verschiedene Warnmittel geprüft. Der Alarm kommt auf mehreren Kanälen bei den Menschen an: auf dem Smartphone über Warn-Apps wie Nina und Katwarn, über Sirenen, Lautsprecher oder auf digitalen Werbetafeln.
In der Region Bayreuth/Kulmbach gibt es 360 Sirenen, einige sind so genannte Hochleistungssirenen mit besonderer Reichweite, zum Beispiel in Thurnau, Kasendorf., Mainleus, Wirsberg oder Wonsees.
Der Probealarm soll auch über den Warnkanal Cell Broadcast verschickt werden. Dabei wird über Mobilfunk an alle Geräte mit Empfang eine Nachricht gesendet. Selbst auf stumm geschalteten Smartphones ertönt dann ein lauter Signalton.
In Bayern gibt es zwei Probealarme pro Jahr: jeweils am zweiten Donnerstag im März und im Rahmen des bundesweiten Warntags am zweiten Donnerstag im September.