Würzburger Innenstadt

Warum ein Influencer-Besuch ein Fall für die Polizei wird

12. Juni 2026 , 12:01 Uhr

Ein Influencer besucht die Würzburger Innenstadt - und wählt schließlich den Notruf. Was passiert ist und wie die Polizei vorgeht.

Nach einem aus dem Ruder gelaufenen Besuch eines Influencers in der Würzburger Innenstadt hat die Polizei eine Ermittlungskommission gegründet. Im Raum stehen Vorwürfe wie Landfriedensbruch, Diebstahl und Sachbeschädigung. 

Und das ist laut Polizei passiert: Anfang Juni war via TikTok der Besuch eines Influencers in der Würzburger Innenstadt angekündigt worden. 120 Jugendliche hätten sich auf der Suche nach dem 24-Jährigen gemacht. Der Influencer fühlte sich laut Polizei von der Menschenmenge so bedrängt, dass er den Notruf wählte. Eine Streife habe ihn aus seiner Lage befreit, teilte die Polizei mit.

Polizei sichtet Videos und sucht Zeugen

Viele Jugendliche seien durch die Innenstadt gezogen. In sechs Geschäften sollen sie Waren beschädigt oder gestohlen haben. Teilweise seien Waren aus den Regalen geworfen und mutwillig zerstört worden. Eine Schadenshöhe lasse sich bisher nicht beziffern.

Die Polizei will mit der Ermittlungskommission die Taten aufklären. Unter anderem werde Videomaterial gesichtet und ausgewertet. Die Ermittler suchen weiter nach Zeugen.

Quelle: dpa

Bayern Kriminalität

Das könnte Dich auch interessieren

20.06.2026 Betrunkener Mann tritt einem Polizisten gegen den Kopf Ohne Verletzung und stark betrunken im Krankenhaus: Mann in Schwaben kommt Platzverweis nicht nach. Die Situation eskaliert. 19.06.2026 Flucht vor Polizei endet mit Unfall und Festnahmen Ein Crash mit einem Streifenwagen und eine halsbrecherische Flucht zu Fuß: Zwei Männer landen nach einer Drogenfahrt in Handschellen. Wie die Verfolgung auf den Bahngleisen endete. 19.06.2026 Protestplakate gegen Wehrpflicht in Nürnberger Vitrinen «Nein zum Veteranentag»: Mitten in Nürnberg tauchen plötzlich politische Plakate in Werbevitrinen auf. Wer hinter der Aktion steckt. 19.06.2026 Kein Schmerzensgeld für Missbrauch Als die ersten Schmerzensgeld-Forderungen von Missbrauchsopfern gegen die katholische Kirche bekannt wurden, erwarteten einige eine Klagewelle. Doch passiert ist wenig. Warum?