Sie sind stellenweise gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Morgen (Sa) wird wieder auf sie aufmerksam gemacht: es ist „Europäische Fledermausnacht“. Kulmbach beteiligt sich seit Jahren mit einer Aktion auf der Plassenburg. Organisiert von der Kreisgruppe des Landesbunds für Vogel- und Naturschutz. Ein Problem für die Fledermäuse: es verschwinden immer mehr Lebensräume, erklärt Katrin Geyer vom LBV. Viele Fledermäuse brauchen alte Dachböden oder Scheunendächer, wo sie in Ruhe gelassen werden.
Da geht viel verloren! Unter anderem durch aufwendige Sanierungen, womit alles dicht gemacht wird. Und dann spielt natürlich auch der Nahrungsmangel eine große Rolle. Fledermäuse fressen Insekten. Das Insektensterben ist bekannt und wo weniger Insekten sind, da gibt es auch weniger Fledermäuse.
Auf der Plassenburg überwintern 13 verschiedene Arten. Ein paar davon kann man bei passendem Wetter hoffentlich morgen beobachten und durch ein spezielles Gerät sogar belauschen. Die Fledermausnacht startet um 16:00 Uhr mit dem Landkreis Spielmobil für Kinder und passender Bastelaktion, es gibt einen Infostand, Vorträge und das Highlight ist die Führung, sobald es dunkel ist.