So manche Kunden wundern sich gerade über einige leere Regale in Edeka-Märkten. Der Grund ist ein Streik im Edeka-Belieferungslager. Betroffen sind nicht die frischen Waren, sondern das Trocken-Sortiment, so der Leiter der Kulmbacher Edeka-Märkte, Michael Seidl:
Die Gewerkschaft Ver.di hat die Mitarbeiter im Zentrallager dazu aufgerufen, die Arbeit niederzulegen und fordert von den Arbeitgebern 13 Prozent mehr Lohn bei zwölf Monaten Laufzeit; eine Forderung, die laut Seidl viel zu hoch gegriffen ist. Ver.di müsse bis zur nächsten Verhandlungsrunde Mitte August Zugeständnisse machen, sagt er im Radio Plassenburg-Interview.