Die Zahl der Arbeitslosen ist im April im Landkreis Kulmbach nur leicht zurückgegangen. Nach Informationen der Agentur für Arbeit Bayreuth-Hof, waren 1.595 Personen arbeitslos gemeldet, 17 weniger als im Vormonat. Im Vergleich zu April vergangenen Jahres waren es 152 mehr. Die Arbeitslosenquote bleibt mit 3,9 Prozent zum dritten Mal in Folge gleich. Saisonkräfte wurden bei ihren früheren Arbeitgebern wieder eingestellt, einige Verträge von Produktions- und Lagerhelfern seien nicht verlängert oder beendet worden. Auch hätten sich laut Arbeitsagentur einige junge Menschen gemeldet, die ihr Ausbildungs- oder Arbeitsverhältnis selbst gekündigt haben. Als Gründe nannten sie nicht selten eine unausgewogene Work-Live-Balance, schlechtes Betriebsklima, geringe Bezahlung und fehlende persönliche Wertschätzung.
Dem Landkreis Kronach brachte der April einen dynamischen Beschäftigungsanstieg in den Außenberufen. Die Arbeitslosigkeit reduzierte sich um 68 Personen oder 4,7 Prozent auf 1 383 Personen. Im Frankenwald ist das saisonale Auf und Ab am Arbeitsmarkt von je her sehr ausgeprägt. Kronach verbucht agenturbezirksweit den kräftigsten Rückgang. Seit dem Vorjahr ist die Arbeitslosigkeit um 116 Frauen und Männer bzw. 9,2 Prozent gestiegen.
Im Landkreis Lichtenfels setzte sich die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt im April stabil fort. Die Zahl der Arbeitslosen sank um 45 Personen (-2,6 Prozent) auf 1 679. Es sind 306 (+22,3 Prozent) mehr Menschen arbeitslos gemeldet als vor einem Jahr.