Windräder im Mainecker Forst: Bürgerinitiative wendet sich erneut mit offenen Brief an Staatsforsten

05. März 2026 , 22:51 Uhr

Die Diskussionen um einen möglichen Windpark im Mainecker Forst gehen weiter. Die Bürgerinitiative hat sich mit einem weiteren offenen Brief an die Staatsforsten gewandt. Darin macht sie deutlich, dass sowohl sie als auch die Gemeinde Altenkunstadt die Pläne ablehnen. Sie verweist auf ein Schreiben der Gemeinde an den Planungsverband Oberfranken-West im Februar. Zudem geht sie auf die Aussage von Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ein, dass die Energiewende nur mit den Menschen gelinge, nicht gegen sie. Bis 2030 sollen in Bayern 1.000 neue Windkraftanlagen gebaut werden. Bereits jetzt seien so viele genehmigt oder würden sich in Genehmigung befinden, so die Bürgerinitiative. Deshalb stelle sich die Frage, wieso so ein strittiges Gebiet ausgewählt wird. Es gebe ein unterdurchschnittliches Windaufkommen im Mainecker Forst. Außerdem sei das Relief ungünstig, da es abschüssig und ein Bodenschutzwald ist.

Die Bürgerinitiative fordert die Staatsforsten auf, dafür einzustehen, dass es sich bei den Worten von Minister Aiwanger nicht nur um ein leeres Lippenbekenntnis handelt. Sie sollen den Willen der Menschen vor Ort respektieren und die Ausschreibung sofort aufheben.

Im Mainecker Forst sollen vier Windräder mit mindestens 1.000 Meter Abstand zu Wohnhäusern entstehen. Am Dienstag endet das Vergabeverfahren (10.03.) für das Gebiet.

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