Der Planungsverband Oberfranken -West hat gestern festgelegt, welche Gebiete in Oberfranken-West Windvorranggebiete bleiben und welche herausgenommen werden. Insgesamt wurden 68 Windkraft-Vorranggebiete ausgewiesen. Darunter ist auch das umstrittene Gebiet im Mainecker Forst. Das Gebiet wird reduziert, das wird aber wenig Auswirkungen haben, sagt der Lichtenfelser Landrat Christian Meißner:
Die Frage, wie viele Anlagen da drauf passen, ist ja sowieso dann ein Punkt, der in der Planung berücksichtigt werden muss. Die machen ja nur eine Flächenplanung und sagen, ok, so und so viel Fläche haben wir zur Verfügung. Und da gehen in Maineck die Meinungen ja auseinander. Die einen sagen, vier würden reichen, die anderen sagen sieben.
Wie viele Windräder tatsächlich im Mainecker Forst entstehen könnten, ist Sache des Planungsverfahrens. Dass die Staatsforsten dieses Planungsverfahren schon begonnen haben, bevor der Planungsverband überhaupt die Gebiete festgelegt hatte, nennt auch der Lichtenfelser Landrat unglücklich.
Als nächstes müssten sich bei den Staatsforsten Planer bewerben, ein Gutachten zur Windstärke einholen, konkret planen und dann gibt es ein Genehmigungsverfahren, das im Lichtenfelser Landratsamt läuft.
In Oberfranken-Ost sind seit letztes Jahr Juli Flächen für Windkraft festgesetzt. Darunter der Veldensteiner Forst, Hollfeld-Ost und Seidwitz im Landkreis Bayreuth, Harsdorf-Nordwest im Landkreis Kulmbach und Martinlamitz-Nordost im Landkreis Hof.