X-Post zu Faeser satirisch? : Berufungsverfahren startet in Bamberg

14. Januar 2026 , 06:45 Uhr

Vor dem Landgericht Bamberg beginnt heute der Berufungsprozess gegen den Chefredakteur des rechten Onlineportals „Deutschland-Kurier“. David Bendels soll die frühere Bundesinnenministerin Nancy Faeser mit einem Post auf der Plattform X verunglimpft haben. Das Amtsgericht Bamberg hatte ihn im April wegen Verleumdung zu sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Bendels hatte dagegen Berufung eingelegt, deshalb wird der Fall neu verhandelt. Streitpunkt ist ein bearbeitetes Foto, das Faeser mit dem Satz „Ich hasse die Meinungsfreiheit!“ zeigt. Das Gericht sah darin keine Satire, sondern eine bewusst unwahre Tatsachenbehauptung.

Das könnte Dich auch interessieren

18.03.2026 Streit um Fischotter: VGH stoppt erneut Bayerns Abschussregeln Der Fischotter ist in Bayern immer wieder ein Fall fürs Gericht. Erneut hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof die Regelung zur Tötung von Fischottern gekippt und vorläufig außer Kraft gesetzt. Laut dem Gericht seien die von Umweltschutzverbänden angegriffenen Regelungen rechtswidrig. Das Gericht folgte zwar der Begründung für das Verbot in dem Punkt, dass Fischotter schwere Schäden am 18.03.2026 Ergebnisse Stadtradeln Kulmbach: über 212.000 Kilometer zurückgelegt Es wurden mehr als 212.000 Kilometer zurückgelegt und damit rund 35 Tonnen CO₂ eingespart. Jetzt wurden die erfolgreichsten Teilnehmer des Stadtradeln 2025 im Landkreis Kulmbach ausgezeichnet. Insgesamt haben über 1.000 Radlerinnen und Radler teilgenommen. Eine herausragende Leistung zeigte Felix Eidelloth vom CVG: Er legte in den drei Wochen im letzten Sommer über 4.100 Kilometer zurück 18.03.2026 Urteil in Bamberg: Discounter Netto darf weiter mit App-Rabatten werben Gute Nachrichten für den Discounter Netto Marken-Discount: Die umstrittenen Rabatte, die es nur über die App gibt, sind rechtlich in Ordnung. Das Oberlandesgericht in Bamberg hat die Klage des Verbraucherzentrale Bundesverband abgewiesen. Die Richter sehen in den App-Angeboten keine unzulässige Benachteiligung – weder für ältere Menschen noch für Kinder. Schon vor der Entscheidung hatte der 18.03.2026 Weniger Straftaten in Oberfranken: politisch motivierte Kriminalität hat aber zugenommen In Oberfranken sind im vergangenen Jahr erneut weniger Straftaten registriert worden. Laut Polizeilicher Kriminalstatistik 2025 sank die Zahl auf knapp 42.300 Fälle – das sind rund 3.700 weniger als im Jahr zuvor. Gleichzeitig bleibt die Region mit einer Aufklärungsquote von über 71 Prozent bayernweit an der Spitze. Im Landkreis Kulmbach sind die Zahlen leicht gestiegen