Es steht schlecht um die Amphibien im Landkreis Kulmbach. Zu dem Fazit kommen der Kulmbacher Bund Naturschutz und der LBV. Die beiden Naturschutzverbände führen jedes Jahr zwischen Februar und April eine Amphibien-Aktion durch. Im Landkreis werden an mehreren Straßen Amphibien-Zäune aufgestellt, damit die Tiere nicht von Autos überfahren werden. Ehrenamtliche sammeln die Frösche, Molche und Kröten ein, um sie auf die andere Straßenseite zu bringen, damit sie sicher zu ihren Laichplätzen. Seit Jahren beobachten die Naturschützer, dass die Zahl abnimmt. Das sehe man beispielsweise am Zaun in Unterdornlach, heißt es in einer Mitteilung. Dort werde im nächsten Jahr keiner mehr aufgebaut, weil heuer nur 12 Tiere in den Eimern am Zaun waren. Vor 15 Jahren waren es noch um die tausend. Rückgänge gab es an vielen weiteren Stellen. Das liege an den heißeren Sommern, weshalb die Tümpel austrocknen, am Insektensterben und an der Störung der Lebensräume durch etwa Waldarbeiten, heißt es in der Mitteilung.