In gut gedämmten Räumen erhöhen sich die CO₂-Werte relativ schnell und das hat Auswirklungen auf Konzentration, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden. Das haben Studenten am Unicampus in Münchberg jetzt mit Daten und Fakten belegt. Die Luftqualität in Seminarräumen und Büros haben sie mit speziellen Umweltsensoren eines britischen Startup-Unternehmens gemessen.
RP-Reporterin Lisa Grießhammer Korri Raumluft
Da gings um CO₂-Konzentration, Feinstaub und organische Verbindungen.
Aber die Studenten haben nicht nur die Luftqualität erforscht, sondern auch Mittel dagegen entwickelt. Zum Beispiel einen digitaler Wunderbaum fürs Auto, der zu Lüftungspausen anregt, oder Musikstücke, die je nach Luftqualität im Raum dramatischer werden. Eine digitale Pflanze, deren Blätter sich je nach CO₂-Wert heben oder senken oder auch eine smarte Wolke, die abhängig vom aktuellen CO₂-Wert blitzt und leuchtet.
Und eine Erkenntnis aus den Forschungen ist: beim Studieren, wie in der Schule liegt Müdigkeit im Unterricht nicht unbedingt an zu wenig Schlaf oder langweiligem Stoff. Oft ist es schlicht die verbrauchte Raumluft – häufiges Lüften hilft da.