Zu viel Industriearbeitsplätze verloren: IHK Oberfranken fordert Agenda 2030

14. März 2026 , 06:10 Uhr

Die Industrie- und Handelskammer für Oberfranken prangert seit Monaten die schlechten Standortbedingungen für die Industrie in Deutschland und auch bei uns in Oberfranken an. Heute macht IHK-Präsident Waasner klar, die Deindustrialisierung Oberfrankens schreite ungebremst voran.

Seit 2019 haben wir 15.200 Industriearbeitsplätze in Oberfranken verloren gegangen. Davon alleine fast 4.000 von 2024 auf 2025. momentan ist tatsächlich die Industrie in Oberfranken ruckläufig.

Hintergrund ist zum Teil, so die IHK, dass die Krise der deutschen Automobilhersteller  voll auf die über 200 Automobilzulieferer in Oberfranken durchschlägt.

IHK-Präsident Waasner sieht die Zahl der Industriebeschäftigten in Oberfranken auf einem historischem Tief und fordert eine wirtschaftsfreundliche Politik, die Standortfaktoren verbessert. Die Unternehmen bräuchten eine Agenda 203 und eine verlässliche Zukunftsperspektive.

Zwar gibt es nach den Berechnungen der IHK für Oberfranken Bayreuth Zuwächse in anderen Wirtschaftszweigen, aber die reichten nicht aus, um die Verluste in der Industrie zu kompensieren.

IHK Waasner wArnug

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