Nach dem Unfall am Bayreuther Bahnhof zwischen zwei Agilis-Zügen im vergangenen März wird jetzt der zweite der defekten Triebwagen abtransportiert. Am Bayreuther Hauptbahnhof waren Anfang März zwei Agilis-Triebwagen zusammengeprallt, einer mit Passagieren, einer auf einer Rangierfahrt. Die Staatsanwaltschaft hat gerade gegen einen Lokführer Anklage erhoben und es wird demnächst zum Prozess kommen.
Spektakulär ist der Abtransport des Triebwagens in Bayreuth, der seit Monaten dort am Bahnhof stand. Das 42 Tonnen schwere Fahrzeug soll auf einen Spezial-Lkw verladen und in ein Agilis-Werk transportiert werden, um zu sehen, ob es sich noch lohnt, den Triebwagen zu reparieren. Der Schaden, der damals entstanden war, liegt im siebenstelligen Bereich. Bei dem Unfall waren ein Lokführer schwer und sieben Reisende leicht verletzt worden.