Beim Afrikaforum der Industrie- und Handelskammer in Bayreuth standen die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Oberfranken und Afrika im Mittelpunkt. Rund 260 Gäste aus Bayern und afrikanischen Ländern diskutierten neue Chancen für Unternehmen.
Schon heute sind etwa 230 oberfränkische Firmen in 50 afrikanischen Staaten aktiv. Die IHK sieht großes Potenzial für Wachstum und neue Märkte. Gerade in Zeiten unsicherer Lieferketten werde Afrika für die Wirtschaft immer wichtiger. Dabei betonte IHK-Vizepräsident Jörg Lichtenegger, Zusammenarbeit dürfe keine Einbahnstraße sein.
Auch Dr. Auma Obama hat in Bayreuth für Partnerschaften auf Augenhöhe geworben. Afrika brauche keine Hilfe, sondern faire Zusammenarbeit und gemeinsame Projekte.
Unternehmen aus Oberfranken berichteten von erfolgreichen Netzwerken und innovativen Partnern vor Ort. Besondere Chancen gibt es in den Bereichen Maschinenbau, Energie, Wasser und Logistik.
Die IHK setzt deshalb weiter auf Austausch, Beratung und internationale Kontakte. Das Ziel: Oberfrankens Wirtschaft breiter aufstellen und gemeinsam mit Afrika Zukunftsmärkte erschließen.