Forschende in Kulmbach wollen den Zusammenhang zwischen Darm- und Lebererkrankungen genauer untersuchen. Dafür startet im Herbst die sogenannte MASIBO-Studie. Das Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Klinikum Kulmbach, dem Lehrstuhl für Biochemie der Ernährung am Campus Kulmbach und VOC Advanced Breath Diagnostics.
Im Mittelpunkt stehen die Fettlebererkrankung und eine bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms. Beide Erkrankungen bleiben häufig lange unentdeckt. Die Forschenden wollen herausfinden, wie sie zusammenhängen und welche Rolle Entzündungsprozesse dabei spielen. Die Ergebnisse könnten künftig helfen, Krankheitsverläufe besser vorherzusagen und gezieltere Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Die Studie startet jetzt im Herbst mit der Rekrutierung von Patientinnen und Patienten. Die Forschung läuft über zwei Jahre und wird von der Oberfrankenstiftung und der Rainer Markgraf Stiftung gefördert.
Auf dem Bild von links nach rechts: Markus Hirschmann, leitender Arzt im Klinikum Kulmbach, Prof. Dr. Janin Henkel-Oberländer, Inhaberin des Lehrstuhls für Biochemie der Ernährung der Universität Bayreuth, und Prof. Dr. Wieland Voigt, Geschäftsführer VOC Advanced Breath Diagnostics.