Zuschuss fürs Taxi reicht nicht: Bayerischer Jugendring fordert besseren ÖPNV für Jugendliche auf dem Land

12. April 2023 , 05:20 Uhr

Angebote wie „Fifty-Fifty-Taxis“ sieht der Bayerische Jugendring skeptisch. Die nächtlichen Taxifahrten seien immer noch teurer als ein Busticket, sagt eine Sprecherin der dpa. Das Angebot, das sich aus dem Landkreis Lichtenfels in Oberfranken ausgebreitet hat, kommt allerdings in der Region gut an. Dabei zahlt  jeweils der Landkreis am Wochenende nachts die Hälfte der Taxifahrt für junge Leute. In Lichtenfels, Bayreuth und Wunsiedel wird das Fifty-fifty-Taxi sehr gut angenommen. Allerdings lassen sich die Landkreise das auch einiges kosten, bis zu 100.000 Euro geben sie pro Jahr dafür aus.
In Kulmbach gibt es seit diesem Jahr das Angebot wegen der geringen Nachfrage nicht mehr. Die Taxiunternehmen hatten die Verträge mit dem Landkreis gekündigt.
Trotzdem, der Bayerische Jugendring spricht sich dafür aus, lieber die Busverbindungen auf dem Land auszubauen. Der Jugendring fordert  für junge Menschen ein kostengünstiges, bayernweit gültiges Ticket.

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