Der „Bienenfall“ in Kulmbach ist zumindest zum Teil geklärt. Das hat die Kulmbacher Polizei auf Anfrage von Radio Plassenburg mitgeteilt. Es geht um mehrere Säcke mit altem Imkereibedarf, die in der Kulmbacher Herlas zu einer Sperrmüllsammlung gestellt worden waren. In den Säcken befanden sich alte Rähmchen aus Bienenstöcken mit Resten von Waben und kiloweise alter hart gewordener Honig.
Inzwischen hat sich der Verursacher bei der Kulmbacher Polizei gemeldet und muss mit Konsequenzen, also mit Strafanzeigen rechnen.
Ein weiterer Aspekt dieser illegalen Müllentsorgung ist aber die Frage, ob sich in den alten Bienenwaben und Bienenstöcken Krankheitserreger für Bienen befunden hatten. Dadurch, dass sich Zehntausende Bienen aus der Umgebung über die Säcke hergemacht hatten, könnten sich eventuell vorhandene Keime und Krankheitserreger verbreiten.