Ein Klick kann alles zerstören: Nacktfotos im Netz - was jetzt?

20. November 2025 , 10:33 Uhr

Knapp 700 Fälle von Kinderpornografie hat es letztes Jahr in Oberfranken gegeben. Dazu zählt das Herstellen, der Besitz und das Verbreiten von Kinderpornografie. Aber auch Fälle von Kindern und Jugendlichen, die selbst Nackt-Aufnahmen von sich machen und weiterschicken. Sind diese Fotos einmal im Netz, lässt sich nur schwer nachvollziehen, auf welchen Plattformen sie landen. Genau dafür gibt es jetzt die Seite Take-It-Down. Polizeisprecher Matthias Potzel erklärt, wie sie funktioniert:

Wenn ein Nacktbild von mir, und ich war noch nicht 18 Jahre alt, im Netz gelandet ist, dann kann ich mit dieser Datei auch gezielt suchen: Wo befindet sie sich, auf welchen Servern liegt sie gerade. Mit einem Fingerabdruck, den jede Mediendatei auch im Internet hinterlässt, kann ich dann gezielt suchen, es finden und dann aber auch anstoßen, dass diese Server dieses Bild wieder löschen.

Die Seite ist kostenlos, verschlüsselt und natürlich anonym.  Hier gibt’s Hilfe im Notfall

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