Innenminister Herrmann hat heute einen 10-Millionen-Euro-Förderbescheid für die Chorakademie des Fränkischen Sängerbundes im ehemaligen Benediktinerkloster Weißenohe im Landkreis Forchheim übergeben.
Das Kloster steht seit Jahrzehnten leer. Der Fränkische Sängerbund hatte es von einem Investor für einen symbolischen Euro erworben und plant seit Jahrzehnten, auf dem Gelände des einstmaligen Klosters seine Fränkische Chorakademie einzurichten.
Das Projekt im Landkreis Forchheim ist als zentrale Ausbildungsstätte für ganz Oberfranken konzipiert, weshalb die Fortbildungen auch offen für Sänger aus Kulmbach, Kronach und Lichtenfels ist. Gleichzeitig bündelt der Sängerkreis Coburg-Kronach-Lichtenfels Vereine aus den drei Landkreisen unter seinem Dach. Die Mitglieder haben Zugang zu den Angeboten der Chorakademie.
Die Kosten für die Sanierung des Klosters und einen Neubau werden auf fast 19 Millionen Euro geschätzt, wobei rund 17 Millionen Euro aus Fördertöpfen stammen sollen.