In der Stadtratssitzung am Donnerstagabend wurde über die Mittagsverpflegung an Grund- und Mittelschulen diskutiert. Einige Stadträte forderten, den Bio-Anteil in den Mahlzeiten weiterhin zu gewähren. Das hätte zur Folge, dass die Preise pro Mahlzeit steigen und weniger Familien finanziell dafür aufkommen könnten. Es soll auf den bisherigen Bio-Anteil von 20 Prozent verzichtet und so ein günstigeres Mittagangebot ermöglicht werden. Lieber ein Nicht-Bio, Nicht-Regionales Essen, als kein Essen, so der CSU-Fraktionsvorsitzende Michael Pfitzner wörtlich. Durch diese Maßnahme sollen wieder mehr Schülerinnen und Schüler am gemeinsamen Essen in der Schule teilnehmen können. Der Vertrag mit den Anbietern soll vorerst für zwei Jahre laufen. Der Stadtrat hat unter diesen Bedingungen die Neuausschreibung der Mittagsverpflegung zum kommenden Schuljahr beschlossen.