In den letzten beiden Jahren ist Deutschland in ein Rezession gerutscht. Die Wirtschaft tritt auf der Stelle.Das spiegelt sich auch in der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken wider.
Die Durststrecke wird für die oberfränkischen Unternehmen lang und Hoffnung auf Aufschwung gaben nur wenige Firmen sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Wolfram Brehm aus Kulmbach. Während Bau, Dienstleistungen und Tourismus mit ihrer Auslastung eher zufrieden sind, hadert die Industrie. Nur 17 Prozent der Firmen sind ausgelastet, 48 Prozent nicht und es gibt nur bei wenigen Unternehmen Hoffnung auf Aufschwung, heißt es in der Analyse der Kammer.
Schwache Nachfrage, schwacher Handel und entsprechend wenig Mut zu Investitionen treibt die Unternehmen. Was den Firmen bei uns in der Region zu schaffen macht, sind die gleichen Faktoren wie bundesweit. hohe Arbeitskosten, hohe Steuerlast und schwache Nachfrage. Das Fazit der Kammer: Die oberfränkischen Unternehmen befinden sich vor den schwierigsten wirtschaftlichen Herausforderungen seit vielen Jahrzehnten, sie warten auf den versprochenen ‚Wachstumsbooster‘.