Wegen der Trockenheit in den letzten Monaten: Bauernverband in Oberfranken erwartet schlechte Ernte

11. Juli 2023 , 21:55 Uhr

In Oberfranken ist aktuell Erntezeit. Nach dem nicht allzu berauschenden Ertrag im letzten Jahr, fallen auch die aktuellen Prognosen eher negativ aus. Grund dafür sind auch die fast regenfreien Monate Mai und Juni. Torsten Gunselmann vom Bayerischen Bauernverband:

Torsten Gunselmann

„Beim Getreide ist noch eine relativ stabile Ernte zu erwarten. Vor allem bei den frühreifenden Früchten, wie Wintergerste und Raps. Aber bei allen anderen Kulturen, vor allem beim Weizen, wird voraussichtlich weniger geerntet als in den Jahren zuvor.“

Wegen der hohen Kosten für die zusätzliche Bewässerung, müssten Verbraucher laut Gunselmann bei Obst und Gemüse mit höheren Kosten rechnen.

Bauern Ernte OBERFRANKEN

Das könnte Dich auch interessieren

05.03.2026 Schon sechs Fälle: Einbruchserie in Kleintransporter in der Region Seit der vergangenen Woche ist die Polizei einer Einbruchserie in Kleintransporter auf der Spur. Binnen drei Tagen gab es sechs Fälle, bei denen sich unbekannte Diebe an Kleintransportern in den Landkreisen Hof und Wunsiedel zu schaffen gemacht haben. In Selb, Oberkotzau, Münchberg, Rehau und Döhlau  haben die Täter  Geräte und Werkzeuge  aus den Transportern für 14.02.2026 Angespannte Hochwasserlage im Westen Oberfrankens: Wetter soll sich langsam beruhigen Der Dauerregen und die Schneeschmelze sorgen weiter für Hochwasser bei uns in der Region. Der Main bei Mainleus steht bei Meldestufe 2, bei Ködnitz ist er schon wieder in seinem Bett. Während das Wasserwirtschaftsamt im Landkreis Kulmbach vor Hochwasser bis Meldestufe 2 warnt, steht die Stufe mainabwärts in den Landkreisen Lichtenfels, Coburg, Bamberg und Forchheim 11.02.2026 Prozess gegen oberfränkische IS-Anhängerin: Mutter von vier Kindern vor Gericht Unter dem Vorwurf der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung wird heute in München vor dem Oberlandesgericht gegen einen Frau aus Oberfranken verhandelt. Die Frau war mit ihren drei Kindern 2014 ins Kriegsgebiet nach Syrien gereist, um sich dort dem Islamischen Staat anzuschließen. Vorher soll sie in der Türkei ihren Mann getroffen haben. Nach zehn Jahren war 27.01.2026 Konjunktur auf Eis: Oberfränkische Unternehmen starten verhalten ins Jahr 2026 In den letzten beiden Jahren ist Deutschland in ein Rezession gerutscht. Die Wirtschaft tritt auf der Stelle.Das spiegelt sich auch in der aktuellen Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer für Oberfranken wider. Die Durststrecke wird für die oberfränkischen Unternehmen lang und Hoffnung auf Aufschwung gaben nur wenige Firmen sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Wolfram Brehm aus Kulmbach. Während Bau,