Weniger Weltkriegsbomben gefunden: in Oberfranken gab es eine Sperrung

30. August 2025 , 08:00 Uhr

In Bayern sind letztes Jahr deutlich weniger Kriegsaltlasten beseitigt worden. Laut Innenminister Joachim Herrmann entsorgte der Kampfmittelbeseitigungsdienst rund 87 Tonnen Bomben, Granaten und Munition – 39 Tonnen weniger als im Jahr zuvor. Gleichzeitig wurden aber mehr als doppelt so viele Blindgänger unschädlich gemacht wie 2023. Auch in Oberfranken gab es eine Sperrung wegen eines Bombenfunds: in Hof musste im Juni das Bahnhofsviertel großräumig gesperrt werden. Der Innenminister warnt, dass auch künftig immer wieder mit Funden gerechnet werden müsse. Wer Munition oder gar eine Bombe findet, sollte sie niemals anfassen, sondern sofort die Polizei rufen. Auch Eltern sollten ihre Kinder über mögliche Gefahren solcher Funde aufklären.

Bomben OBERFRANKEN Weltkrieg

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